Das alte Gerth-Gut lässt sich schon im Erbzinsregister von 1493 nachweisen. Benannt ist es nach seinem letzten Besitzer Richard Gerth. Es ist das älteste Gebäude in unveränderter Form von St.Egidien. Während des zweiten Weltkrieges in den Jahren 1944-1945 diente es den Besitzern und Nachbarn als Luftschutzraum.
Seit 1979 befindet sich hier das Heimatmuseum. Die Dauerausstellung beherbergt über 2000 Exponate aus den letzten 400 Jahren. Für Groß und Klein gibt es viel zu entdecken z.B. die Skatkartenputzmaschine, eine orthopädische Hufeisensammlung, eine Schaukelbadewanne mit Dampferzeuger, Bienenpfeifer… und einiges mehr. Handwerker, Gewerbetreibende und Landwirte haben viele ihrer alten Werkzeuge und Maschinen dem Museum überlassen, sodass Besucherinnen und Besucher den Alltag aus früheren Zeiten kennenlernen können.
Die ehrenamtlich tätigen Heimatfreunde kümmern sich um die Ausstellungsstücke, werten historische Dokumente aus und organisieren Führungen. Ansprechpartner ist Peter Reinhold.
Der Eintritt beträgt für Erwachsene 1,00 Euro und für Kinder 0,50 Euro.
Das Heimatmuseum ist in einem historischen Gebäude untergebracht, dessen Grundstock aus dem 15. Jahrhundert stammt. Aus diesem Grund ist das Gebäude nicht barrierefrei zugängig.




