VORSCHULE am TISCH – NEIN DANKE! Die Kinderwelt macht bewegte Vorschule und setzt die Segel!
Sie werden sich sicherlich fragen, wie wird mein Kind in der Einrichtung „Kinderwelt“ auf die Schule vorbereitet, nach welchem Konzept arbeiten wir, was macht unsere Arbeit besonders? Warum sollten Sie sich für unsere Einrichtung entscheiden?
Ganz einfach, bei uns werden ihre Kinder vom ersten Tag an auf die Schule und das Leben vorbereitet, ganz im Sinne von Johann Wolfgang Goethe, der sagte: „ Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zurecht.“ Wir sind überzeugt davon, dass nicht das letzte Jahr für die Kinder entscheidend ist, sondern die gesamte Kindergartenzeit. Aus diesem Grund legen wir von Anfang an Wert auf eine individuelle, ganzheitliche und vor allem bewegungsfreudige Entwicklung, die spielerisch mit viel Spaß und Freude Basisfähigkeiten Grundbausteine setzt. Diese sind wichtig, um auf alle weiteren Lernprozesse aufbauen zu können.
Jedoch sehen wir das Jahr vor der Einschulung als eine außergewöhnliche Zeit, in der die Kinder große Entwicklungsfortschritte machen und einen steigenden Wissensdrang entwickeln. Wir haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht, dem letzten Kitajahr dennoch einen besonderen Status zu verleihen und den Kindern eine altersgemäße, intensivere Zeit zukommen zu lassen.
Unser Ziel ist es, die bis dahin bereits erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu wiederholen, zu vertiefen, zu festigen bzw. teilweise zu erweitern. Tägliche Bearbeitung von Arbeitsblättern werden wir weitgehend vermeiden. Wir möchten ein Vorschulprogramm mit viel Bewegung, denn Kinder lernen am besten mit allen Sinnen, die durch Bewegung angeregt wird. Zudem soll der sozial-emotionalen Bereich, das eigenverantwortliche, selbstbewusste und selbständig Handeln und das Finden eigener Lösungsstrategien gefördert werden. Dafür haben wir ein Vorschulkonzept entwickelt, welches zwei Förderprogramme, die „Piratenreise“ und das „Würzburger Trainingsprogramm“ beinhalten, die wir in unserer Einrichtung seit drei Jahren erfolgreich zum Einsatz bringen. Ein Konzept, welches bei den Kindern, Eltern und Erzieher/innen gleichermaßen große Freude und Begeisterung entfachen lässt.
Piratenreise- Segel setzen, Leinen los!
Die Rahmenhandlung einer großen Piraten-Abenteuerreise ermöglicht es den Kindern tief einzutauchen in eine spannende Spiel- und Phantasiewelt. Gruppenerlebnisse, die eigenverantwortliches Lernen, kreatives und lösungsorientiertes Denken und ein soziales Miteinander ins Zentrum stellen. Einmal pro Woche werden wir zu Piraten, setzen die Segel, gehen auf Abenteuerreise zu insgesamt acht „Inseln“ die verschiedenen Entwicklungsthemen (Körper, Sinne, Farben und Formen, Rhythmus und Muster, Reime und Sprachspielereien, Erzählen und Ordnen, Experimentieren und Forschen, Bauen und Gestalten) widerspiegeln. Zu Beginn jeder Piratenstunde gibt es eine bunte Schatzkarte, die einen Überblick über die bevorstehenden Abenteuer zeigt und am Ende jeder Insel zu einem Schatz führt. Im Rahmen der Spiele und Rätselaufgaben, die sie auf den Inseln bewältigen dürfen, erweitern und üben die Kinder unbewusst mit allen Sinnen und in Bewegung grundlegende Kompetenzen.
Würzburger Trainingsprogramm und Kieler Lautgebärden
Schulisches Lernen ist sprachliches Lernen und die Lernerfolge eines Schulanfängers hängen davon ab, mit welchen lautsprachlichen Lernvoraussetzungen ein Schüler seine Laufbahn beginnt. Aus diesem Grund starten wir zudem im zweiten Vorschulhalbjahr mit dem Würzburger Trainingsprogramm zur phonologische Bewusstheit.
Es besteht aus sechs verschiedenen Bereichen (Lauschspiele, Reime, Sätze und Wörter, Silben, Anlaute, Laute) mit jeweils 7-15 verschiedenen Sprachspielen und Übungen die inhaltlich aufeinander aufbauen und das Ziel verfolgen, dem Kind einen Einblick in die Struktur der gesprochenen Sprache zu verschaffen. Sie werden in einem Zeitraum von 20 Wochen mit täglichen 10-15 Min. durchgeführt. Außerdem lernen die Kinder, die sogenannten „Kieler Lautgebärden“ kennen, unsere Geheimsprache. Sie ermöglicht es den Kindern durch den Einsatz verschiedener Kanäle (Sehen, Hören, Sprechen und Bewegung) die Laute, besser differenzieren zu können.